Softwareentwicklung
Simon entwickelt seit vielen Jahren Software, APIs, Webanwendungen und Datenpipelines. karte.bayern bündelt diese Erfahrung in einem langfristigen Infrastrukturprojekt.
Über das Projekt
Hinter karte.bayern steht Simon Waldherr: kein Konzern, keine Agentur, kein Investor. Das Projekt wird aus dem Landkreis Dingolfing-Landau heraus aufgebaut und verbindet praktische Erfahrung aus Softwareentwicklung, Datenanalyse, künstlicher Intelligenz, Logistik und Feuerwehr.
Diese Herkunft prägt den Blick auf die Plattform. Bayern ist nicht nur München, Autobahn und Alpenpanorama, sondern auch Niederbayern, kleine Gemeinden, Mittelstand, Einsatzwege, Lieferverkehr, Badeseen, Hofläden, Vereine und Orte, die in globalen Plattformen selten im Mittelpunkt stehen.
Die Plattform entstand aus einer konkreten Beobachtung: Karten sind im Alltag bequem, aber regionale Infrastruktur, Einsatzlagen, Datenschutz und langfristige Kontrolle hängen oft zu stark von wenigen globalen Anbietern ab.
Simon entwickelt seit vielen Jahren Software, APIs, Webanwendungen und Datenpipelines. karte.bayern bündelt diese Erfahrung in einem langfristigen Infrastrukturprojekt.
Suche, Routing, POI-Qualität und KI-Assistenz brauchen belastbare Datenmodelle, nachvollziehbare Regeln und laufende Qualitätssicherung.
Touren, Stopps, Fahrtzeiten, Parken und letzte Meter sind praktische Probleme. karte.bayern betrachtet Navigation deshalb als Arbeitsprozess, nicht nur als Linie auf der Karte.
Einsatzlagen zeigen, dass Karten verlässlich, verständlich und auch unter schwierigen Bedingungen nutzbar sein müssen. Diese Perspektive prägt viele Entscheidungen im Projekt.
Im Dezember 2025 begann Simon Waldherr mit der Entwicklung von karte.bayern. Erste Grundlagen entstanden schnell: eigene Kartenkacheln, eigene Routing-Infrastruktur und eine vollständig webbasierte Navigation ohne App-Zwang waren früh funktionsfähig. Die eigentliche Arbeit lag danach in der Verlässlichkeit.
Viele Monate flossen in Details, die Nutzerinnen und Nutzer erst dann bemerken, wenn sie fehlen: Synonyme in der Suche, besser auffindbare Kliniken, AEDs, Parkplätze und Apotheken, saubere POI-Daten, Kreisverkehre, Einbahnstraßen, Autobahnauffahrten, Abbiegebeschränkungen und Sonderfälle im Routing.
Auch Abbiegekosten fließen in die Routenberechnung ein, damit Strecken realistischer werden. Gleichzeitig wurden Sprachausgabe, Landmarken und Navigationshinweise so weiterentwickelt, dass Anweisungen verständlicher und alltagstauglicher werden.
So entwickelte sich karte.bayern von einem technischen Prototyp zu einer eigenständig betriebenen Geoplattform für Bayern. Heute verbindet das Projekt Karte, Suche, Navigation, Luftbilder, KI-Unterstützung und regionale Geodaten in einer datensparsamen Lösung aus Bayern. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Feature, sondern die Summe vieler kleiner Entscheidungen, die die Plattform im Alltag zuverlässiger machen.
Karten wirken oft wie ein fertiges Produkt. Dahinter stehen aber Datenpflege, Importprozesse, Serverbetrieb, Routinggraphen, Suchindizes, Datenschutzentscheidungen und langfristige Wartung.
karte.bayern entsteht aus der Überzeugung, dass solche Infrastruktur Verantwortung braucht: technisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Sie soll nicht von Werbung, Tracking oder einem späteren Verkauf an große Plattformbetreiber abhängig werden.
Ich bin Simon Waldherr, Entwickler von karte.bayern und WortOrt. karte.bayern wird privat und unabhängig von großen Konzernen betrieben. Normale Kartennutzung, Suche, Routenplanung, Teilen und Navigation sollen kostenlos bleiben und eine datensparsame Alternative zu globalen Kartendiensten bieten.
Damit der Betrieb tragfähig bleibt, entstehen daneben professionelle Werkzeuge für Unternehmen, Kommunen und Behörden: etwa Last-Mile-Delivery, Mehrstopp-Optimierung, Fachlayer, APIs oder Betrieb mit SLA. Sponsoren und Förderer helfen, die öffentliche Basis dauerhaft zu erhalten und weiterzuentwickeln.
karte.bayern entsteht aus der Überzeugung, dass Karten digitale Infrastruktur sind. Sie bestimmen, welche Orte sichtbar sind, wie Menschen ans Ziel kommen, wie Unternehmen planen, wie Kommunen Daten zugänglich machen und wie Einsatzkräfte im Ernstfall Orientierung finden. Solche Infrastruktur sollte nicht vollständig von einzelnen globalen Plattformen, proprietären Schnittstellen oder schwer ersetzbaren Diensten abhängen.
Deshalb setzt karte.bayern bewusst auf offene und regionale Datenquellen, nachvollziehbare Schnittstellen und etablierte Standards. OpenStreetMap, amtliche Geodaten, offene Formate, exportierbare Daten, API-Zugänge und Interoperabilität sind zentrale Bausteine. Ein gutes System soll Menschen nicht einsperren, sondern Daten nutzbar, einbindbar und exportierbar halten.
karte.bayern ist nicht nur eine Website, sondern eine laufend betriebene Geoplattform: Kartenaufbereitung, Routing, Datenimporte, Suchindizes, Serverbetrieb, Monitoring, KI-Funktionen, Datenqualität, Wartung und Support verursachen dauerhaft Aufwand und Kosten. Deshalb braucht das Projekt ein Betriebsmodell, das Unabhängigkeit und Verlässlichkeit zusammenbringt.
Der Plattformcode selbst wird nicht als Open-Source-Projekt veröffentlicht. Einzelne Bausteine werden aber öffentlich, wenn sie als eigenständige Werkzeuge sinnvoll nutzbar sind. Dazu gehören Repositories in der GitHub-Organisation Karte.Bayern, etwa Werkzeuge rund um Mobilitätsdaten und WortOrt.
Besonders wichtig ist der Kampf gegen Lock-in. Schnittstellen sollen dokumentiert, Daten exportierbar und Verfahren nachvollziehbar bleiben. Wo möglich, nutzt und stärkt karte.bayern bestehende offene Systeme, statt neue Abhängigkeiten zu schaffen.
Das gilt auch für WortOrt. Sprechbare Ortsreferenzen sollen nachvollziehbar, versionierbar, prüfbar und langfristig verfügbar sein. Offenheit bedeutet hier nicht nur Quellcode, sondern auch klare Wortlisten, Lizenzen, Versionen und reproduzierbare Ergebnisse.
Digitale Souveränität entsteht, wenn Nutzer, Kommunen, Unternehmen und Einsatzorganisationen Wahlfreiheit behalten, ihre Daten nicht verlieren, Schnittstellen verstehen und nicht von einem einzelnen Anbieter abhängig werden. Genau daran arbeite ich mit karte.bayern und WortOrt.
Wer den dauerhaften Betrieb unterstützen oder als Pilotpartner mitwirken möchte, findet auf Partner & Pilotregionen die passenden Wege.
Am stärksten ist karte.bayern dort, wo ein Partner nicht nur Sichtbarkeit sucht, sondern ein konkretes regionales Problem mitbringt: Datenqualität, Routing, Notfallinformation, Tourismus, Logistik, kommunale Einbettung oder Offline-Nutzung.